Wie wär’s mit Bildung?

Für die Jugend die Containerschachteln, für die Selinka-Sammlung das teure Privatmuseum. Das ist die einfache Wahrheit über die tatsächliche Bildungs- und Finanzwirtschaft. Stadtverwaltung und alle Gemeinderäte wissen seit langem um die Problematik der Realschule.


Wäre ihnen diese Schule – und andere Schulsanierungen – tatsächlich wichtig und außer Worten ebenfalls Millionen wert, hätten sie die Probleme längst lösen können. In ihren Sonntagsreden sprechen sie von der Bedeutung einer guten Ausbildung. Bald wird für eine ordentliche Lösung kein Geld mehr da sein.


Das weiß auch die Verwaltung, will aber von ihrem Luxusobjekt nicht abrücken. Die Eltern der vielen Schüler sollten daher im Interesse einer guten Ausbildung ihrer Kinder bei der Gemeinderatswahl am 7. Juni den alten Gemeinderäten die rote Karte zeigen.


Autor: HS




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