Heute, 28.5.: Anonyme Post im Briefkasten!!

Auch ein Hinweis auf die Stimmungslage in der Stadt – aber der Reihe nach: heute Mittag lag in meinem Briefkasten ein dickes Kuvert mit 8 kopierten Seiten Text (Computer/Schreibmaschine). Tenor der ganzen Seiten: Contra Kunstmuseum.


Nachdem ich die Texte alle gelesen hatte (manche etwas “holprig” und sicher nicht Literatur-Nobelpreis-würdig) fiel die Entscheidung, sie an dieser Stelle zu veröffentlichen. In der Sache manchmal hart aber verbal doch immer höflich formuliert denke ich, dass man/frau diese Texte aushalten kann.


Eine Wertung der Inhalte möge bitte jeder Leser selber vornehmen.


Die Inhalte wurden von den Papiervorlagen als Text eingescannt und dabei automatisch einigen Rechtschreibkorrekturen unterzogen, alles andere entspricht 1:1 dem Original.


Da es sich im Prinzip um drei Texte handelt, finden Sie diese hier auch getrennt als PDF/Download mit einer kurzen Inhaltsangabe.


Anonymer Text 1

Datum: unbekannt, vermutlich aktuell (Mai 2009) geschrieben / Unterstützung für die Initiative gegen das Kunstmuseum / der “Ravensburger Kunstklüngel”

Anonymer Text 1


Anonymer Text 2

Datum 27.10. 2008 / Offener Brief an H. Engler / OB Vogler / Gemeinderatsfraktionen / Kritik an Kunstszene RV /  Veitsburg-Umbau / Humpisquartier

Anonymer Text 2


Anonymer Text 3

Datum: unbekannt / Brief an Herrn Scharpf / massive Kritik am geplanten Kunstmuseum

Anonymer Text 3

Übrigens, die 240.000 €/Jahr sind nur die Miete…,

der gesamte jährliche Zuschussbedarf für das Kunstmuseum wird seitens der Stadt mit 510.000-530.000 EURO veranschlagt (Unterlage der Stadt, PDF, Seite 17).

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Danke an Herrn Lopez-Diaz,

…schreibt eine Leserin per E-Mail:
Ist bei gewissen Kommunalpolitiker der Höhenwahn ausgebrochen, daß sie der Realität aus dem Weg gehen?
Das ist in dieser Zeit nicht mehr Nachvollziehbar, dieses Geld wäre besser in Schulen, Kindergärten usw. aufgehoben als in ein Kunstmuseum.
Auch Menschen die von ALG leben sowie die von der SZ Nothilfe wären gewiss dankbar sie [...]

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Traumwelten – oder – ja, wo laufen sie denn?

Traumwelten, das wäre doch ein schönes Ausstellungsthema, sowohl im Humpisquartier als auch für das (geplante) Kunstmuseum.

Für letzeres sind in der aktuellen Planung (und so vom Gemeinderat akzeptiert) 25.000 Besucher über 30 Jahre (Jahr für Jahr) vorgesehen, bei einem Eintritt von 6 Euro / ermäßigt 4 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 müssen keinen Eintritt [...]

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Immer mehr Zweifel an PPP

PPP (Public Private Partnership) so nennen sich neudeutsch Projekte/Bauinvestitionen, die von privaten Investoren gebaut und dann von der öffentlichen Hand angemietet werden (wie jetzt für das neue Kunstmuseum vorgesehen).
In einem langen Dokument der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) werden solche Projekte vor allem im Bereich der Bildung betrachtet (Privatisierungsreport – 3, Unternehmen Schule: Von Billig-Lehrern, [...]

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Kunstmuseum: Rechnungshof soll prüfen!

Unterstützen Sie unsere Aktion zur Überprüfung der Finanzierung des Kunstmuseums durch den Rechnungshof des Landes Baden-Württemberg.
Mehr Infos auf der Seite Unterstützerliste Rechnungshof

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Der Stadtkämmerer in 2008 zum Haushalt 2009

Hier ein paar schöne Zitate und Infos aus den Beratungen des Gemeinderates 2008 zum Haushalt 2009 (die verlinkten Dokumente liegen öffentlich auf der Hompage der Stadt Ravensburg).

Zitate aus der Haushaltsrede (PDF) (8.12.2008) von Stadtkämmerer Walter Lehmann:

Zitat 1:
“Der vorliegende Haushaltsplan weist “als Ergebnis” eine Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt von 5 Mio. € aus. Hätte die Stadt [...]

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Heißes Herz und klare Kannte…

(frei nach Müntefering) bewies SPD-Stadtrat Michael Lopez-Diaz in der Ratssitzung am 18.5. 2009 bei Beratung und Beschlussfassung zur Realisierung des Kunstmuseums mit seiner Gegenstimme und dem Kommentar:

“Wir stellen Bilder aus, die uns nicht gehören,
in einem Haus, das uns nicht gehört
mit Geld, das wir nicht haben!”

Treffender kann man das nicht ausdrücken – [...]

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Besuch in der Höhle des Löwen – gähn…

Am 18. Mai 2009 hat der Ravensburger Gemeinderat Geschichtsschreibung auf die Tagesordnung gesetzt (nach seinem Selbstverständnis ) und reichlich Vorräte und Getränke bereitgestellt.

Mir kommen schnell andere Vergleiche in den Kopf. Was da stattfindet ist in seiner Inszenierung nur mit einem ländlichen Hochamt (Pater Leutfried selig) vergleichbar. Die große Veitsburg- und Kunsthallensitzung, eine Veranstaltung bei der [...]

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“Die Stadt als Beute”

Wem gehört Ravensburg, wer bestimmt was geschehen soll – und was nicht? Wer bekommt was – und wer nicht? Lesen das Buch zum  Thema und Sie werden erstaunt sein. Noch besser wenn Sie anschliessend nachdenken und handeln, am 7. Juni bei der Kommunalwahl.

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